Allgemeine Lage

Am Mittwoch folgt mit feuchter und vorübergehend kälterer Atlantikluft aus Nordwesten ein kurzer Wintereinbruch in den Nordalpen. Der Süden bleibt im Schutz der Alpen etwas begünstigt. Am Donnerstag bessert das Wetter vorübergehend, auf Freitag folgt sehr milde und feuchte Luft aus Südwesten. Übers Wochenende bleibt es mit weiteren Warmfronten aus Westen wechselhaft und sehr mild, ab dem 5. Februar deutet sich mit einer Nordlage kälteres Wetter an.


Heute

Der Mittwoch bleibt in der Deutschschweiz meist stark bewölkt und windig mit kräftigem Schneefall am Alpennordhang und Schnee-, Schneeregenschauern im Flachland: Schnee am Morgen bis auf 500 Meter, später Regen bis auf 800 Meter. Im Jura und Westen klingt der Niederschlag am Nachmittag ab und die Wolken lockern bis am Abend auf; in den östlichen Voralpen folgt erst spätabends Beruhigung. Im Süden wird es abseits vom Alpenkamm mit böigem Nordwind trocken und im Südtessin freundlich. Die Temperaturen erreichen im Norden 2 (Toggenburg) bis 7 (Basel, Genf), im Südtessin lokal föhnige 13 Grad.

Mittwochnacht lässt der Schneefall zuletzt an den östlichen Voralpen nach. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 700-800 Meter. In der Westschweiz und vom Jura her klart es in der ersten Nachthälfte auf, bis am Morgen lockern die Wolken auch am Alpennordhang meist auf. Es besteht die Gefahr von überfrierender Nässe! Die Temperaturen sinken auf 1 (Zürich) bis -4 (Zweisimmen BE) Grad, in den Hochtälern im Wallis und in Graubünden auf -6 (Zermatt) bis -9 (Segl-Maria) Grad. Im Tessin flaut der Nordföhn ab bei Tiefstwerten von 2 (Ascona) bis -3 (Stabio) Grad.


Aussichten

Nach vorübergehender Besserung mit Sonne im Osten und Süden ziehen am Donnerstagnachmittag nächste Wolken einer Warmfront auf und bringen bis am Abend der West- und Nordwestschweiz etwas Regen, Schnee ab 700 (Wallis) bis 1500 (Jura) Metern. Die Temperaturen steigen im Norden auf 9 (Innerthal SZ) bis 11 (Basel) Grad, im Süden auf 7 (Piotta) bis 13 (Stabio) Grad. Auf Freitag regnet es auf der ganzen Alpennordseite bis auf 1500-1800 Meter.

Der Freitag wird in den Alpen und im Süden nach Auflösung von Restwolken recht sonnig. Im Jura und Nordwesten bleiben die Wolken zahlreicher. Mit warmer Südwestströmung steigen die Temperaturen deutlich über die 10 Grad Marke an: 12 (St. Gallen) bis 16 (Basel) Grad, im Süden 9 bis 15 Grad.

Im Laufe vom Samstag zieht wieder eine Störung mit Wolken, kräftigem Westwind sowie Regen über die Alpennordseite hinweg: Schnee fällt erst oberhalb 1500 bis 1800 Meter. Trocken und freundlich bleibt es nur im Tessin sowie in Südbünden.

Der Sonntag beginnt meist trocken und teils freundlich. Danach ziehen aus Westen erneut dichte Wolken und nachfolgend Regen auf, die Schneefallgrenze steigt auf 2000 Meter. Die Temperaturen bleiben auf sehr hohem Niveau und erreichen 11 bis 16 Grad.


Bergwetter

Am Mittwoch im Norden stark bewölkt und vor allem in der Deutschschweiz und in den Nordalpen anhaltender Schneefall, anfangs lokal bis in die tiefsten Lagen. Bis am Abend oberhalb von 800-1000 Metern weitere 10-30 cm Neuschnee. Am Abend von Westen her Beruhigung. Nur im Südtessin und Südbünden trocken und freundlich.

Mittagstemperaturen:
1500m -2°C
2000m -6°C
2500m -9°C
3000m -11°C
3500m -14°C

Am Donnerstag nur vorübergehende Wetterbesserung, bis am Abend aus Westen wieder dichte Schichtwolken, Schnee und Regen. Auf Freitag steigt die Schneefallgrenze auf über 1500 Meter. Bis übers Wochenende hinaus wechselhaft, windig und viel zu mild für Ende Januar, ab 5. Februar voraussichtlich aus Norden deutlich kälter.