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V.l. Beat Gähwiler und Thomas Wieland durften Positives von den Weinfelder Schulen berichten.
1/1 wl V.l. Beat Gähwiler und Thomas Wieland durften Positives von den Weinfelder Schulen berichten.
28.05.2019 08:00

Weinfelder Schulen finanziell auf Erfolgskurs

Die beiden Schulpräsidenten Thomas Wieland und Beat Gähwiler präsentierten am Montag die Jahresrechnung 2018. Diese weist bei der Primar- und bei der Sekundarschule ein erfreuliches Ergebnis aus. Dieses geht zurück auf deutlich höhere Steuererträge und die Gewinnsteuern juristischer Personen.

Weinfelden In diesen Tagen erhalten die Schulbürger der Primarschule- und Sekundarschulgemeinde Weinfelden die Botschaft für die Schulgemeindeversammlung vom 19. Juni im Rathaus. Über den Inhalt dürfen sie sich freuen, schliessen doch beide Körperschaften mit einem finanziellen Erfolg ab. «Bei einem Aufwandüberschuss von 176 000 Franken und bei einem budgetierten Defizit von 1.35 Millionen Franken ist der Gesamtaufwand eine halbe Million tiefer und der Gesamtertrag um 674 000 Franken höher als budgetiert», sagte Thomas Wieland, Präsident der Primarschulgemeinde. Der Vergleich zum Vorjahr zeigt einen um 1.6 Millionen Franken höheren Aufwand und 720 000 Franken höheren Ertrag. Zudem sind laut Wieland im Rahmen des Beitragsgesetzes die Beitragsleistungen um 135 000 Franken und die Grundstückgewinnsteuern um 154 000 Franken höher ausgefallen.

Elisabeth Hess-Schulhaus 1.5 Millionen günstiger

Im Juni 2016 hat Wieland angekündigt: «Es ist kein Nachtragskredit notwendig für das Elisabeth Hess-Schulhaus». Er und seine Behördenmitglieder haben weit mehr erreicht: Die Schlussrechnung beinhaltet eine totale Kostenunterschreitung von 1.525 Millionen Franken. Wie sieht es aus mit den Abbrucharbeiten, welche im Zusammenhang mit dem ungünstigen Untergrund getätigt werden mussten? «Wir haben das Gebäude bezahlt, welches wir erhalten haben und der Totalschaden wird nicht vom Stimmbürger, sondern von der Versicherung übernommen», erklärt der Präsident der Primarschule. Gemäss seinen Ausführungen steht das neue Schulhaus auf einer 40 Zentimeter dicken Betonbodenplatte und wird durch 80 Betonpfählen gesichert.

Besser als budgetiert

«Im Bereich Bauen läuft in der Sekundarschulgemeinde weniger und die uns angeschlossenen Gemeinden stehen alle positiv da», stellt Beat Gähwiler fest. Er weist darauf hin, dass die Sekundarschulgemeinde 2017 die Steuern um zwei Prozent gesenkt hat. Nun schliesst die neueste Jahresrechnung mit einem Aufwandüberschuss von 98 900 Franken und damit 971 000 Franken besser ab als budgetiert. Somit steht dem geringen Minderaufwand von 44 000 Franken ein Plus von 927 000 Franken beim Gesamtertrag gegenüber. Insbesondere die Gewinnsteuern der juristischen Personen verursachen eine Differenz von plus 497‘000 Franken. Gähwiler zeigt sich optimistisch: «Der Verdienst unserer Schulbürger ist gut und der Zuzug von steuerkräftigen Einwohnern hält an». Eines können Beide allerdings nicht verhehlen: In den kommenden Jahren muss mit einer Steuerfusserhöhung gerechnet werden.

Werner Lenzin