Bild: pd./Michael Antonazzo
Hanspeter Meier begrüsst die Gäste zur 100-Jahr-Feier der Schreinerei Meier im Zirkuszelt des Zirkus Stey.
1/3 Bild: pd./Michael Antonazzo Hanspeter Meier begrüsst die Gäste zur 100-Jahr-Feier der Schreinerei Meier im Zirkuszelt des Zirkus Stey.
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Die neue Geschäftsleitung der Schreinerei Meier, Daniel Burkhart (l.), Bernhard Steinbacher und Katja Meier (r.), gratuliert Hanspeter und Vilma Meier (m.) für ihr Lebenswerk und überreicht ihnen einen Ausflugsgutschein - welcher, bei Gelegenheit, zusammen mit der ganzen "Schreiner Meier"-Belegschaft einzulösen ist.
2/3 Bild: pd./Michael Antonazzo Die neue Geschäftsleitung der Schreinerei Meier, Daniel Burkhart (l.), Bernhard Steinbacher und Katja Meier (r.), gratuliert Hanspeter und Vilma Meier (m.) für ihr Lebenswerk und überreicht ihnen einen Ausflugsgutschein - welcher, bei Gelegenheit, zusammen mit der ganzen "Schreiner Meier"-Belegschaft einzulösen ist.
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Hanspeter Meier begrüsst die Gäste zur 100-Jahr-Feier der Schreinerei Meier im Zirkuszelt des Zirkus Stey.
3/3 Bild: pd./Michael Antonazzo Hanspeter Meier begrüsst die Gäste zur 100-Jahr-Feier der Schreinerei Meier im Zirkuszelt des Zirkus Stey.
24.06.2019 09:30

Manege frei für die Macher und Menschenfreunde der Meier AG

«Manege frei – für Momente der Begeisterung» – unter diesem Motto beging die Weinfelder Schreinerei Meier am Freitagabend im Zirkus Stey ihr 100-Jahr-Jubiläum.

Weinfelden Selbstredend durfte bei diesem Fest auf der Brauereiwiese eine unterhaltsame Zirkusshow genauso wenig fehlen, wie auch ein ebenso stilvolles wie feines Menü aus der «Eisenbahn»-Küche. Im Beisein von über 400 Gästen wurde nicht nur das hundertjährige Firmenjubiläum, sondern auch die Tatsache gefeiert, dass Patron Hanspeter Meier vor 50 Jahren in einer Zwangslage – der Vater verstarb unerwartet –, zusammen mit seiner Mutter Irma, später dann mit seiner Frau Vilma, die Firma durch schwierige Jahre führte und sie mit Menschlichkeit und Fachwissen zum florierenden Familienunternehmen machte, bei dem bereits die junge Generation die Führung übernommen hat.

Das Wichtigste war immer der Mensch

Kein Wunder also, dass Hanspeter Meier selbst weite Teile des Abends in der Manege stand und durch diesen führte. Unter den Gratulanten war auch Regierungsrätin Monika Knill. Sie betonte die hohe Sozialkompetenz Meiers, welcher sich in vier Jahrzehnten in den verschiedensten Chargen einen sehr guten Namen als Bildungsexperte gemacht habe. «Hanspeter Meier hat immer in Menschen und in deren Ausbildung investierte, denn bei ihm und seiner Familie stand stets der Mensch im Mittelpunkt. Diese wertschätzende Art war und ist ganz wesentlich für den Erfolg der Schreinerei». Auch Weinfeldens Stadtpräsident Max Vögeli lobte: «Um über hundert Jahre einen gutgehenden Familienbetrieb zu führen, braucht es Macher wie jene von der Schreinerei Meier. Menschen, die Verantwortung übernehmen und mutig vorangehen, so wie das Hanspeter und die jetzige Geschäftsleitung tun». Im Reigen der Gratulanten wollte auch Bussnangs Gemeindepräsident Ruedi Zbinden nicht fehlen – zumal er selbst bis 2007 bei «Meier» angestellt war. «Kameradschaft wurde hier immer grossgeschrieben. Und wir hatten einen Chef, der dafür geschaut hat, dass wir immer genug Arbeit hatten».

Vom Lehrling in die Geschäftsleitung

Am späteren Abend erzählten die Meier-Töchter Katja und Franziska humorvoll Anekdoten aus dem Leben ihrer Eltern. Daniel Burkhart und Bernhard Steinbacher, welche zusammen mit Katja Meier gemeinsam die junge, neue Geschäftsleitung der Schreinerei bilden, berichteten zudem, wie sie sich einst bei «Meier» um die (Lehr-)Stelle bewarben. Beide hätten damals nie gerechnet, dass sie so lange bleiben würden. Heute leiten sie die Geschicke des Familienbetriebes. Kann es ein schöneres Geschenk für einen Jubilar, eine Firma geben? Zumindest ein Geschenk hatte die Schreinerei Meier nachher noch parat – beschenkte sie doch das Familienzentrum Weinfelden mit einem noch zu schreinernden «Zwergenhaus», dass im Garten des Familienzentrums aufgestellt werden wird.

red