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Curdin Huber (l.) erklärt die Inhalte der EU-Waffenrichtlinien.
1/3 Bild: z.V.g. Curdin Huber (l.) erklärt die Inhalte der EU-Waffenrichtlinien.
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Jan Keller erläutert das STAF-Referendum.
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Neu gewähltes Parteileitungsmitglied Max Slongo.
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02.05.2019 13:28

Die JSVP Thurgau begrüsst neue Mitglieder

Die JSVP Thurgau hielt am Montag, 29. April 2019 im Gasthaus zum Trauben in Weinfelden ihre Mitgliederversammlung ab. Neben der Parteileitung durfte Präsident Jan Keller zahlreiche Mitglieder, darunter zwei neue, begrüssen.

Weinfelden Noah Weid, einer dieser neuen, wurde sogleich einstimmig und unter tosendem Applaus als Delegierter der SVP Thurgau, sowie der JSVP Schweiz gewählt. Daneben wurde Nationalratskandidat Silvio Kessler auch einstimmig und ebenso euphorisch als Delegierter der Kantonspartei gewählt. Als neues Parteileitungsmitglied wurde der erst 18-jährige Max Slongo aus Uttwil einstimmig gewählt. Er übernimmt das von Präsident Keller neu gegründete Amt des Leiters der Aktivmitgliedergruppe.

Die Schweiz entwaffnen? Nicht mit uns!

In einer flammenden Rede stellte Nationalratskandidat Curdin Huber die EU-Waffenrechtlinie vor. Das neue Waffengesetz, welches vor allem den Terrorismus bekämpfen sollte ist laut Huber ein Schuss in den Ofen und steuere lediglich zur Entwaffnung der Schweizer Bürger bei. Jan Keller weist darauf hin, dass die Schweiz bei der Unterzeichnung des Schengen-Vertrags die regelmässigen Rechtsanpassung in Kauf genommen hat. Aufgrund dieser Schilderungen wurde die EU-Waffenrichtlinie einstimmig abgelehnt.

Die von Präsident und Nationalratskandidat Jan Keller sachlich und präzise vorgestellte Steuerreform und AHV-Finanzierung sorgte bei den Anwesenden für eine heisse Debatte. Die Vermischung der beiden Vorlagen (Einheit der Materie) wird heftig kritisiert, während die Diskussionen über die Steuerreform intensiv, aber hart geführt wurden. Curdin Huber stellt den Antrag auf Stimmfreigabe, welcher mit einer Ja-Stimme abgelehnt wird. Die Anwesenden der Versammlung beschliessen aufgrund der dargelegten Argumente die Nein-Parole mit lediglich drei Stimmen unterschied bei zwei Enthaltungen.

Für Transparenz! Für das Öffentlichkeitsprinzip

Die Vorlage, welche mehr Transparenz für den Zugang öffentlicher Dokumente schaffen will, wurde ebenfalls von Präsident Jan Keller vorgestellt. Während in der Mutterpartei heftige Diskussionen geführt wurden, entschieden sich die Mitglieder der der JSVP Thurgau einstimmig die Ja-Parole.

red