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Diskutieren über die Berumfsmaturität: TGV-Präsident und Nationalrat Hansjörg Brunner, Bereichsleiterin Brigitte Kaufmann und die Präsidenten und Geschäftsführer der Ostschweizer Gewerbeverbände.
1/1 Bild: z.V.g. Diskutieren über die Berumfsmaturität: TGV-Präsident und Nationalrat Hansjörg Brunner, Bereichsleiterin Brigitte Kaufmann und die Präsidenten und Geschäftsführer der Ostschweizer Gewerbeverbände.
01.07.2019 16:39

Berufsmaturität

Am Jahrestreffen der Ostschweizer Gewerbeverbände (SG, GR, GL, ZH, AI, AR, TG) unter der Leitung von Nationalrat und Thurgauer Gewerbeverbandspräsident Hansjörg Brunner stand die Kommunikationsoffensive zur Berufsmaturität des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) im Mittelpunkt.

Weinfelden Einig war man sich darin, dass die Berufsmaturität die duale Berufsbildung stärkt und mittelfristig einen Beitrag zum Fachkräftemangel leisten kann. Kritisch stand man den eher unflexiblen Zeitmodellen während der Ausbildung gegenüber. Lernenden ab dem ersten Lehrjahr, die neben der beruflichen Grundbildung die Berufsmaturität anstreben, fehlen in der Regel wöchentlich einen zusätzlichen halben Tag für den Unterricht. Einzelne Branchen fördern die Berufsmaturität mit gezielten Massnahmen, indem sie Betriebe finanziell für den zusätzlichen Arbeitsausfall ihrer Lernenden unterstützen. Die Präsidenten der Ostschweizer Gewerbeverbände unterstützen die Stossrichtung des SBFI, mit der Plattform Berufsmaturitaet.ch Arbeitgeber und Jugendliche direkt und unkompliziert über die Vorteile eines Maturaabschlusses in der Berufsbildung zu informieren. Die Berufsbildung stehe im Wettbewerb mit der gymnasialen Bildung, wenn es darum gehe, leistungsstarke Jugendliche anzusprechen. Die Vorteile der Berufsbildung mit einem Maturaabschluss seien deshalb mit allen geeigneten Mitteln zu betonen, hielten die Vertreter der Ostschweizer Gewerbeverbände fest.

red