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Fünf Auszeichnungen für die besten interdisziplinären Projektarbeiten und selbstständigen Arbeiten: Michèle Stäheli, Präsidentin Jury; Lea Holenstein, Noemi Schlatt, Mikail Oez, Michael Lacher, Kate Micaela Indingaro, Lorena Forster und Martin Briner von der Stiftung Jugendförderung.
1/2 Bild: wl Fünf Auszeichnungen für die besten interdisziplinären Projektarbeiten und selbstständigen Arbeiten: Michèle Stäheli, Präsidentin Jury; Lea Holenstein, Noemi Schlatt, Mikail Oez, Michael Lacher, Kate Micaela Indingaro, Lorena Forster und Martin Briner von der Stiftung Jugendförderung.
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Sie erhielten eine Anerkennungsurkunde bei der Lehrabschlussprüfung der Interessengemeinschaft Kaufmännische Grundbildung Thurgau (links aussen: Mirco Rutz, Lehrlingsverantwortlicher TKB und Regierungsrätin Cornelia Komposch).
2/2 Bild: wl Sie erhielten eine Anerkennungsurkunde bei der Lehrabschlussprüfung der Interessengemeinschaft Kaufmännische Grundbildung Thurgau (links aussen: Mirco Rutz, Lehrlingsverantwortlicher TKB und Regierungsrätin Cornelia Komposch).
03.07.2019 13:45

24 Anerkennungsurkunden für Kaufleute

Bei der Lehrabschlussprüfung der Interessengemeinschaft Kaufmännische Grundbildung Thurgau (IGKG-TG) erreichten die höchsten Noten Nicola Senn (SBW Talent-Campus Bodensee) 5.8, Kate Micaela Indingaro (Baumer Electric AG) und Andrin Stauffer (Politische Gemeinde Arbon) je 5.7.

Weinfelden Mit dem Zitat des römischen Philosophen Seneca «Es gibt keinen bequemen Weg, der von der Erde zu den Sternen führt», begrüsste Nationalrat Hansjörg Brunner, Präsident Thurgauer Gewerbeverband, die Anwesenden. Ganz so weit müsse es seiner Meinung nach nicht gehen, aber die anwesenden Lernenden hätten während ihrer Ausbildungszeit erfahren, dass dieses Zitat viel Wahrheit enthalte. «Sie liessen sich während ihrer Ausbildung nicht davon beeindrucken, dass jeder Weg zum Erfolg mit Steinen der Mühe und des Verzichts gepflastert sind», sagt Brunner. Er riet den jungen Berufsleuten: «Nehmen sie das hohe Niveau ihrer Ausbildung als Basis, um sich weiter zu entwickeln, denn ihr heutiger Erfolg ist ihre Fahrkarte zu einer beruflichen Karriere, die sie selber bestimmen werden». Es stünden den jungen Kaufleuten viele Wege offen, welche nun unter die beruflichen Wanderschuhe genommen werden könnten. «Einer meiner schönsten Aufgaben besteht darin, einmal jährlich in so viele glückliche Gesichter zu schauen», wandte sich Stefan Keller, Präsident der Prüfungskommission Kaufleute, an die Kandidatinnen und Kandidaten im Saal des Thurgauerhofes. Total schlossen 240 Jugendliche schlossen erfolgreich als Kauffrau/Kaufmann EFZ ab; 45 erlangten zudem die BMS, Drei waren als Büroassistenten EBA erfolgreich.

Berufliche Reise offen angehen

«Sie haben sich mit Eltern, Familien, Berufsbildnern und Lehrern hier zusammengefunden, welche sie während ihrer Ausbildung unterstützten», sagte Regierungsrätin Cornelia Komposch zu den Anwesenden. Dass die erfolgreichen Lernenden heute soweit seien, sei in erster Linie ihr Verdienst, den sie mit Einsatz, Fleiss und Durchhaltewillen erreicht hätten. Komposch erinnerte sich an ihre Diplomfeier vor 31 Jahren, als sie das Diplom als Krankenschwester entgegennehmen durfte: «Ich war froh über das Erreichte und fieberte der Zukunft entgegen». Sie ermunterte die jungen Berufsleute, ihre berufliche Reise offen anzugehen und sich dabei mutig und neugierig zu verhalten. Ihr Appell: «Stehen sie für sich und ihre Werte ein, tragen sie stets einen Teil zu einem konstruktiven Miteinander bei und bilden sie sich weiter».

Anerkennungsurkunden und Auszeichnungen

24 Anerkennungsurkunden und fünf Auszeichnungen für die besten interdisziplinären Projektarbeiten und selbständigen Arbeiten durften Prüfungsleiter Marc Widler zusammen mit Martin Briner, Mitglied des Stiftungsrats Jugendförderung Thurgau, übergeben. Folgende Kandidatinnen und Kandidaten wurden mit einem Gönnerbeitrag der Stiftung Jugendförderung Thurgau (500 Franken) ausgezeichnet: Lorena Forster (Crowdfunding im Vergleich zur klassischen Finanzierung), Kate Indingaro (Organspende), Michaela Lacher (Burnout – Haben auch schon Jugendliche Erschöpfungsdepressionen?), Mikail Oez (Elektroautos und ihre Zukunft in der Schweiz), Noemi Schatt und Lea Holenstein (Vor- und Nachteile einer zweisprachigen Erziehung).

Erhielten für die Note 5.3 und mehr die Anerkennungsurkunde des Kantons:

Kauffrau/Kaufmann E-Profil: Nicola Senn (SBW Talent-Campus Bodensee) 5.8; Kate Micaela Indingaro (Baumer Electric AG) 5.7; Andrin Stauffer (Politische Gemeinde Arbon) 5.7; Oliver Borner (HMS Kantonsschule Frauenfeld) 5.5; Flurina Brändli (Kantonale Verwaltung Thurgau) 5.5; Ivana Laura Feller (Stadtverwaltung Romanshorn) 5.5; Jill Alea Kressig (Raiffeisenbank Münchwilen-Tobel) 5.5; Dominic Aeschlimann (Thurg. Kantonalbank) 5.4; David Benjamin Fleischmann (Thurgauer Kantonalbank) 5.4; Lorena Forster (Böni & Co. AG) 5.4; Jana Gelmetti (Politische Gemeinde Münchwilen) 5.4; Valentina Vogel (Thurg. Kantonalbank) 5.4; Silvan Flum (Thurg. Kantonalbank) 5.3; Cynthia Fuchs (Hugentobler & Bühler) 5.3; Shana Hauri (SERTO AG) 5.3; Noah Heim (Thurg. Kantonalbank) 5.3; Lea Holenstein (HMS Kantonsschule Frauenfeld) 5.3; Simon Hiroshi Krähenmann (Zur Rose Suisse AG) 5.3; Sara Lenherr (SBW Talent-Campus Bodensee) 5.3; Kim Petrak (Politische Gemeinde Rickenbach) 5.3; Julia Schmalz (RWD Schlatter AG) 5.3; Natalie Stadelmann (Politische Gemeinde Egnach) 5.3; Fabian Stäger (HMS Kantonsschule Frauenfeld) 5.3; Sandra Stieger (Steuerverwaltung Romanshorn) 5.3.

Kauffrau/Kaufmann B-Profil: Colette Ammann (Griesser AG) 5.5.

Werner Lenzin