Bild: z.V.g.
Der SC Weinfelden musste sich am Wochenende dem EHC Illnau-Effretikon mit 5:8 geschlagen geben.
1/1 Bild: z.V.g. Der SC Weinfelden musste sich am Wochenende dem EHC Illnau-Effretikon mit 5:8 geschlagen geben.
05.11.2018 13:23

Weinfelden hat keine Chance gegen Illnau-Effretikon

Die Weinfelder können im zweiten Spiel innerhalb von drei Tagen nicht an die gute Leistung der letzten Partie anknüpfen und verlieren gegen Illnau-Effretikon deutlich mit 5:8.

Eishockey Nach einem ausgeglichenen Start waren es die Gäste, welche das Score nach einem schönen Angriff in der 6. Minute durch Gretler eröffneten. Die Antwort darauf gaben die Weinfelder jedoch umgehend in ihrem ersten Powerplay. Bereits nach 18 Sekunden hämmerte Tobler die Scheibe in der 7. Minute unhaltbar ins Netz. Danach aber spielten fast nur noch die Zürcher, welche immer einen Tick schneller am Puck waren, zudem leisteten sich die Weinfelder zu viele Fehler, welche vom Gegner gnadenlos ausgenutzt wurden. So hiess das Verdickt nach den ersten 20 Minuten 1:4 für Illnau-Effretikon. Erzielt hatten die Tore Müller (9.), Schwarz (15.) und Beltrame (16.).

Zum Spiel passte dann aber auch eine Szene im Mitteldrittel, als Weinfelden in Unterzahl spielend plötzlich selber die Chance auf ein Tor bekam, als gleich drei Spieler im gegnerischen Drittel nur noch den Torhüter und einen Verteidiger vor sich hatten. Keiner wollte die Verantwortung übernehmen, bis der eine Pass zu viel dann zum Gegner abgelenkt wurde und der anschliessende Gegenangriff in der 30. Minute durch Förderreuther prompt zum fünften EIE-Treffer führte. Nach einem kurzen Donnerwetter auf der Bank bügelten die Trauben diesen Fehler jedoch umgehend wieder aus und erzielten noch in derselben Spielminute durch Keller das 2:5. Ein Doppelschlag in der 34. Minute durch Beltrame und Wieser brachte dann bereits die Vorentscheidung auch wenn Weinfelden zwei Minuten vor der zweiten Pause nach einem mustergültig vorgetragenen Angriff von Dolana und Tobler zu Kälin auf 3:7 verkürzen konnte.

Im Schlussabschnitt geschah lange nicht viel Nennenswertes. In der 48. Minute doppelte Kälin nach und verwertete in Überzahl ein Zuspiel von Märki zum 4:7. Doch dieses Resultat hielt nicht lange. Nur drei Minuten später war es erneut Beltrame, der Torhüter Nater bezwingen konnte. In der Folge fehlte den Weinfeldern oft auch das Quäntchen Glück. Auf der anderen Seite rettete aber auch Nater ein paar Mal in Extremis und verhinderte damit einen noch grösseren Rückstand. Exakt eine Sekunde vor der Schlusssirene klappte es dann aber doch noch und Schläppi konnte für die Weinfelder etwas Resultatkosmetik zum Schlussstand von 5:8 betreiben.

red