Archivbild: Foto Gaccioli Kreuzlingen
Die Frauen des HSCK bleiben trotz einer Niederlage auf Aufstiegskurs.
1/1 Archivbild: Foto Gaccioli Kreuzlingen Die Frauen des HSCK bleiben trotz einer Niederlage auf Aufstiegskurs.
03.12.2018 13:09

Unerklärlicher Einbruch in der zweiten Halbzeit

Die SPL2-Frauen des HSC Kreuzlingen kassieren im Spitzenkampf in Zug eine 30:33-Niederlage, obschon sie bei Halbzeit noch mit 18:14 vorne lagen.

Handball Die Mannschaft von Cheftrainerin Kristina Ertl-Hug, die krankheitshalber nicht mit von der Partie sein konnte und durch ihren Assistenztrainer Valon Dedaj vertreten wurde, hat am vergangenen Donnerstagabend in Zug zwei Gesichter gezeigt. In der ersten Halbzeit zeigten die Thurgauerinnen nach einem verhaltenen Startviertelstunde (9:11-Rückstand) einen tollen Endspurt und gingen dank vier Treffern in Serie mit einem 18:14-Vorteil in die Kabine.

Vorsprung schnell verspielt

Nur knapp zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff war dieser Vorsprung allerdings bereits verspielt. In der Folge wechselte die Führung immer wieder – bis zum 27:27 in der 50. Minute. Die Entscheidung zu Gunsten der Zugerinnen fiel dann innerhalb von nur drei Minuten. Vom 29:28 zogen sie ab der 57. Minute mit vier Treffern in Folge zum 33:28 davon. Die Kreuzlinger Rückraumshooterin Petra Skoricova konnte mit ihren Toren zehn und elf nur noch Resultatkosmetik betreiben. Bei Zug trafen Celia Heinzer elf- und die SPL1-erfahrene Simona Cavallari siebenmal. Klare Vorteile besassen die Innerschweizerinnen auf den Torhüterpositionen. Während Silja Mützenberg (9 Paraden/Abwehrquote 36 %) und Jennifer Hotz (5/27) gute Werte realisierten, blieben die beiden Kreuzlinger Torfrauen mit jeweils vier Paraden bzw. einer Abwehrquote von 19 und 22 Prozent weit unter den Ansprüchen.

Pause bis zum 8. Januar

Der HSC Kreuzlingen geht damit auf Platz 3 in die Weihnachts- und Neujahrspause. Zug ist aktuell die klar beste Mannschaft, aber als Reserveteam nicht aufstiegsberechtigt. Dahinter sind der BSV Stans und der HSCK in der Pole-Position für die beiden Tickets für die Aufstiegsrunde. Das nächste Spiel der Kreuzlingerinnen wurde vom 5. auf den 8. Januar 2019 verschoben. In diesem Dienstag-Match empfangen sie den LC Brühl St. Gallen, der aktuell nur einen Punkt hinter dem HSCK auf Platz vier liegt.

red

LK Zug 2 – HSC Kreuzlingen 33:30 (14:18)

Sporthalle. – 50 Zuschauer. – Sr. Süess/Lütolf.

Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Zug, 2-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen.

Zug: Hotz (9 Paraden/Abwehrquote 36 %), Mützenberg (9 Paraden/36 %); Rakaric, Hess, Tschamper (5), Fleischli (1), Cavallari (7), Zaetta, Betschart, Isenring (2), Heinzer (11/4), A. Gwerder (3), Y. Gwerder (4), Steinmann. – Trainer: Damian Gwerder.

Kreuzlingen: Hajduk (4 Paraden/Abwehrquote 19 %), Stein (4 Paraden/22 %); Singer-Duhanaj, Skoricova (11), Klein (2), Weidmann (5), Winger (2), Rothacker (1), Espinosa (4), Neacsu, Sivka (4), Eblen (1), Fix, Plüss. – Trainer: Valon Dedaj.

Penaltystatistik: Zug 4/4, Kreuzlingen 0/1.

Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Cheftrainerin Ertl-Hug (krank).