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Der Sportnetz-Präsident Ruedi Herzog lud zur Mitgliederversammlung.
1/2 Bild: kp Der Sportnetz-Präsident Ruedi Herzog lud zur Mitgliederversammlung.
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Die Bodensee-Arena stand unter anderem im Zentrum der Mitgliederversammlung Sportnetz Regio Kreuzlingen.
2/2 Bild: rab Die Bodensee-Arena stand unter anderem im Zentrum der Mitgliederversammlung Sportnetz Regio Kreuzlingen.
14.03.2019 07:00

Sportnetz betreut viele Projekte

Bodensee-Arena, Rasenplatz im Döbeli, Seezelg und der Neubau sowie die Sanierung des Freizeit- und Familienbades Egelsee standen im Zentrum der Mitgliederversammlung Sportnetz Regio Kreuzlingen.

Güttingen/Kreuzlingen Sportnetz-Präsident Ruedi Herzog begrüsste die Mitglieder zur Versammlung im Restaurant Seemöwe. Für den Vorstand sei das Jahr eher ruhig gewesen, an fünf Vorstandsitzungen seien sowohl die Standardthemen wie auch die neuen Projekte diskutiert worden, meinte er. «Die Projekte aber haben es in sich», sagte er weiter. Engagement sei vom Sportnetz in Bezug auf die Bodensee-Arena, die Sanierung und Erweiterung des Hallenbades Egelsee sowie beim vom Volk abgelehnten Kunstrasenplatz im Döbeli gefragt gewesen. Die Anlässe bezeichnete Ruedi Herzog als erfolgreich und er verwies bereits am Dienstagabend auf die kommende Sportlernacht vom 5. April.

Hallenbad: Spatenstich 2020

«Da das Schweizer Fernsehen nicht mehr in die Bodensee-Arena kommt, muss das Nutzungskonzept angepasst werden», sagte Herzog. Der Entscheid des Stadtrates, auf Klein Venedig die Fussballplätze für die nächsten 15 bis 20 Jahre zu belassen, machten eine längerfristige Planung möglich. Stadträtin Dorena Raggenbass ging ebenfalls auf das Thema ein: «Wir werden Sport und Event in der Bodensee-Arena bevorzugen und wir haben dem Verwaltungsrat den Auftrag gegeben, die bauliche Substanz der doch schon 50-jährigen Halle zu prüfen». So sollen kurz-, mittel- und langfristige Investitionen aufgezeigt werden.

Abteilungsleiter Ruedi Wolfender zeigte sich froh über die positiven Entscheide beim Neubau und der Sanierung des Hallenbades Egelsee. Es seien keine Einsprachen eingegangen und die Fachplaner seien mit den Abklärungen beauftragt. Im Frühling folgten geologische Untersuchungen. «Den Spatenstich wollen wir im Spätsommer 2020 feiern, wir rechnen mit einer Bauzeit von zwei Jahren für den Neubau und einem Jahr für die Sanierung». Über einen neuen Kredit betreffend Rasenplatz Döbeli werde der Gemeinderat im Juli befinden.

Defizit durch Sportlernacht

Kassier Daniel Bollmann präsentierte anschliessend die Vereinsrechnung. Diese schloss mit einem Defizit von 3100 Franken ab. «Hauptgrund war die Sportlernacht, wir konnten nicht so viele Sponsorengelder auftreiben wie budgetiert», machte Bollmann klar. Das Vermögen habe sich daher auf 67 000 Franken reduziert. Diese Entwicklung solle gestoppt werden: «Dank höherer Sponsorengelder für die diesjährige Sportlernacht rechnen wir, bei gleichbleibendem Jahresbeitrag von 70 Franken, mit einem Gewinn von 2600 Franken.

Daniel Bollmann machte nochmals auf den Unterstützungsfonds aufmerksam, bei dem Vereine Mittel für dringend gebrauchte Infrastruktur abrufen könnten. «Machen Sie Gebrauch davon», meinte er. Abschliessend erläuterte Dorena Raggenbass das weitere Vorgehen im Gebiet Seezelg. Der Gestaltungsplan inklusive Reka-Dorf liege zur Prüfung beim Kanton. Erst nach der Bewilligung könnten auch Bauprojekte wie die neue Tennishalle in Angriff genommen werden.

Kurt Peter