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Der BSV Weinfelden holte den siebten Sieg im siebten Spiel gegen die SG Zürisee.
1/1 Archivbild Der BSV Weinfelden holte den siebten Sieg im siebten Spiel gegen die SG Zürisee.
11.03.2019 14:44

Siebter Sieg im siebten Spiel

Im siebten Spiel begrüsste der Tabellenleader die SG Zürisee 1 in Weinfelden. Die erste Partie gegen die Zürcherinnen wurde souverän gewonnen und die Gastgeberinnen wollten das Geschehen entsprechend wiederholen, um sich den definitiven Ligaerhalt zu sichern.

Handball Der Start ins Spiel verlief zunächst äusserst ausgeglichen. Beide Teams mussten viel Aufwand betreiben, um den Ball ins Tor zu bringen. Doch nach knapp zehn Minuten nahm der Weinfelder Express Kurs auf und traf ein ums andere Mal. Schon bald wurde der Vorsprung auf 10:3 ausgebaut, was auch auf eine solide Deckungsarbeit inklusive guter Torhüterleistung hinwies. Die technischen Fehler der Gegnerinnen wurden in schnelle Konter umgewandelt, welche zu einfachen Toren führten. Obwohl teils hochkarätige Chancen vergeben und einige Ballverluste verzeichnet wurden, gingen die Weinfelderinnen mit einem 16:6-Polster in die Pause.

Das Heimteam wollte im zweiten Durchgang weiterhin schnell aufspielen und sich so weiter absetzen. In der Defensive war aufmerksame Arbeit gefordert, um die gegnerischen Shooterinnen nicht ins Spiel kommen zu lassen. Zwar schoss der BSV zu Beginn gleich zwei Tore hintereinander, beging aber gleichzeitig zu viele Eigenfehler. Trotzdem bekundete der Gegner weiterhin Mühe, denn die Defensive der Weinfelderinnen stand kompakt und mit einer gesunden Portion Aggressivität wurde der Spielfluss jeweils unterbrochen. Nach 43 gespielten Minuten führten die Thurgauerinnen vorentscheidend mit 25:11, sodass die Partie durch das gegnerische Time Out pausiert wurde. Zu fruchten schien dieses aber nicht, denn die Weinfelderinnen zogen weiterhin ihr Spiel durch. Dank der starken Kondition wurden mehrere einfache Gegenstosstore eingenetzt. Vor allem Angela Martin überzeugte mit ihrer offensiven Stärke und erzielte neun persönliche Treffer. Erfreulicherweise erreichte der BSV endlich wieder einmal die 30-Tore-Marke. Zwar plätscherte das Spiel danach etwas vor sich hin - geprägt von Fehlern beiderseits und kaum einem weiteren Torerfolg - dennoch war der siebte Sieg im siebten Streich Tatsache, was gleichzeitig bedeutete, dass der Ligaerhalt drei Runden vor Schluss gesichert war.

Somit darf der BSV die letzten drei Spiele mit kleinerem mentalem Ballast antreten. Doch die Thurgauerinnen werden die Abstiegsrunde so beenden wollen, wie sie bisher verfahren ist – nämlich mit konzentrierten Leistungen und dadurch resultierten Siegen.

red

Ebersold, Ejupi (TW); Asprion (4), Bürgi (3/1), Lingenhel J. (4), Lingenhel L. (2), Lobello, Martin (9), Moor (3), Petrovic, Portmann (2), Roth J. (3), Strasser