Bild: Fabio Baranzini
Ueli Rebsamen, Captain der Schweizer Nationalmannschaft, will mit seinen Teamkollegen an der WM den ganz grossen Coup landen und den Titel gewinnen.
1/2 Bild: Fabio Baranzini Ueli Rebsamen, Captain der Schweizer Nationalmannschaft, will mit seinen Teamkollegen an der WM den ganz grossen Coup landen und den Titel gewinnen.
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Die Schweizer Faustballer treffen in der WM-Gruppenphase aus Brasilien, Chile und die USA.
2/2 Bild: Fabio Baranzini Die Schweizer Faustballer treffen in der WM-Gruppenphase aus Brasilien, Chile und die USA.
13.03.2019 09:10

Knaller Schweiz gegen Brasilien bereits in der Vorrunde

Vom 11. bis 17. August findet in Winterthur die Faustball Weltmeisterschaft der Männer statt. Nach der Auslosung am letzten Freitag ist klar, gegen wen die Schweizer Faustballer auf dem Weg zum angestrebten Weltmeistertitel treffen werden.

Faustball Die Schweiz wurde an der WM-Auslosung, die in Linz stattgefunden hat, in die Gruppe B gelost. Dies gemeinsam Brasilien, Chile und den USA. In dieser Vierergruppe ist Brasilien aus Schweizer Sicht sicherlich der stärkste Konkurrent. Das sieht auch der Schweizer Nationaltrainer Oliver Lang so. «Brasilien ist klar der schwierigste Gegner in unserer Gruppe. Das wird bereits in der Vorrunde ein richtiger Kracher voller Emotionen», freut sich Lang, der mit der Gruppe der Schweizer zufrieden ist.

Gruppensieg als Zwischenziel

Zum Auftakt trifft der Gastgeber am Sonntagabend nach der Eröffnungsfeier auf Chile. «Mit Chile haben wir gleich einen starken Gegner im ersten Spiel. Das ist gut so, denn dann sind wir sofort voll im Turnier drin», so Lang. Die USA, der dritte Vorrundengegner der Schweiz, ist der klare Aussenseiter der Gruppe B. «Es würde mich sehr überraschen, wenn die USA ein Spiel gewinnen in unserer Gruppe», analysiert Lang die Ausgangslage und gibt gleich die Marschroute für sein Team vor: «Wir wollen Weltmeister werden. Der erste Schritt dazu ist der Gruppensieg und genau den streben wir an.»

Grösste WM der Geschichte

In der Gruppe A duellieren sich Weltmeister Deutschland, Österreich, Argentinien und Italien. In dieser Gruppe ist Deutschland der klare Favorit, wobei Österreich der wohl stärkste Herausforderer sein wird. Die Gruppen C und D umfassen je fünf Teams, womit die WM in Winterthur mit insgesamt 18 teilnehmenden Nationen zur grössten Weltmeisterschaft in der Geschichte des Faustballsports avanciert. Tschechien, Serbien, Belgien, Neuseeland und Polen wurden in die Gruppe C gelost, Namibia, Australien, Dänemark, Japan und Holland in die Gruppe D.

Crowd-Funding-Projekt läuft

Noch dauert es etwa fünf Monate, bis der Startschuss zur Weltmeisterschaft fällt. Die Organisatoren haben aber bereits jetzt alle Hände voll zu tun und arbeiten mit Hochdruck daran, dass die WM im August zu einem unvergesslichen Faustball-Highlight wird. Aktuell geniesst das Crowd-Funding-Projekt einen hohen Stellenwert. Über die Plattform lokalhelden.ch wollen die Organisatoren 20 000 Franken generieren, um die regionale Nachwuchsförderung im Faustballsport langfristig zu unterstützen, sowie an der WM selbst einen professionellen Live-Stream zu organisieren und alle nicht alkoholischen Getränke vergünstigt abzugeben. Noch bis Mitte April kann das Projekt unterstützt werden. Unter allen Spendern werden zehn gedeckte Stehplatztickets und ein Nachtessen auf dem Säntis verlost. Zudem dürfen zwei Personen während der WM einen Tag mit der Schweizer Faustball Nationalmannschaft verbringen.

Attraktive Earlybird-Tickets, den WM-Spielplan, das Crowd-Funding-Projekt und alle weiteren Informationen gibt es unter www.faustballwm2019.ch.

red