Bild: Foto Gaccioli Kreuzlingen
Die Herren des HSC Kreuzlingen fuhren am Wochenende ihre Siege elf und zwölf ein.
1/1 Bild: Foto Gaccioli Kreuzlingen Die Herren des HSC Kreuzlingen fuhren am Wochenende ihre Siege elf und zwölf ein.
03.12.2018 13:38

HSC Kreuzlingen besteht auch zweiten Stresstest

MIt den Saisonsiegen elf (30:25 in Romanshorn) und zwölf (24:19 in St. Gallen) haben sich die 1.-Liga-Männer des HSC Kreuzlingen mit neu 24:0 Punkten frühzeitig den Gruppensieg gesichert.

Handball Auftrag erfüllt! Cheftrainer Marcel Keller durfte mit den Auftritten seiner Mannschaft im Bodensee-Derby und im Spitzenkampf beim Tabellenzweiten SV Fides St. Gallen insgesamt zufrieden sein. Dass man nur rund 21 Stunden nach dem Derbyerfolg in Romanshorn auch beim ersten Verfolger nie ernsthaft in Bedrängnis kam, spricht für die Stabilität und Breite des Teams in dieser Saison. Immerhin figurieren mit Briegmann, Fricker, Gyuris, Schneider, Zeller und Keeper Perazic nicht weniger als sechs Stammspieler auf der Verletztenliste.

Erst zwei Teams durch

Zwei Spieltage für Schluss steht der HSCK mit 24:0 Punkten unangefochten an der Tabellenspitze, gefolgt von Fides St. Gallen (17), dem SC Frauenfeld (16) sowie dem punktgleichen Duo TSV Fortitudo Gossau 2 und TV Appenzell (je 13). Während Kreuzlingen und Fides für die Finalrunde gesetzt sind, könnten es für Frauenfeld vielleicht doch nochmals eng werden. Um ein mögliches «Zitterspiel» am letzten Spieltag vom 15. Dezember in Appenzell zu vermeiden, müssen die Kantonshauptstädter das Derby am nächsten Sonntag gegen den Rivalen aus Kreuzlingen unbedingt gewinnen. Anpfiff in der Frauenfelder Sporthalle Auenfeld ist um 19 Uhr.

Derby früh entschieden

Am Samstag in Romanshorn machte der Leader den Unterschied bereits in der ersten Halbzeit. Nach einer Viertelstunde führte er 8:3 und in der Pause mit 17:10. Nach dem Seitenwechsel mussten die Kreuzlinger nicht mehr an ihre Leistungsgrenzen gehen. Der Vorsprung pendelte sich bei vier bis sieben Treffern ein. Am Schluss gewann der Leader ungefährdet mit 30:25. Andrin Risi mit neun Treffern für Romanshorn und Thierry Gasser mit sechs Toren für Kreuzlingen waren die erfolgreichsten Werfer ihrer Teams. Für den HC Romanshorn war nach dem Schlusspfiff auch klar, dass er nach der Festtagspause die Abstiegsrunde bestreiten muss.

Blitzstart im Spitzenkampf

Ein Blitzstart war auch die Basis des Kreuzlinger Sieges in der St. Galler Kreuzbleichehalle. Nach gut 13 Minuten lag der Leader schon mit 7:3 vorne. Zwar fanden die Gastgeber in der zweiten Viertelstunde der ersten Halbzeit besser ins Spiel, doch näher als bis auf drei Treffer vermochten sie nie aufzuschliessen. Die Thurgauer zeigten vor allem in der Defensive einen ihrer besten Saisonauftritte und mussten das 10. Gegentor erst in der 36. Minute hinnehmen. Für einmal überzeugte das Team von Marcel Keller also vor allem im Abwehrverbund und konnte es sich so auch leisten, dass man im Angriff klar unter seinen Möglichkeiten blieb. Erfolgreichste Werfer aus dem Spiel heraus waren an diesem Sonntagabend mit jeweils fünf Treffern Joël Wick beim SV Fides sowie Jonas Heim und Marco Kappenthuler beim HSCK.

red

HC Romanshorn – HSC Kreuzlingen 25:30 (10:17)

Kantihalle. – 150 Zuschauer. – Sr. Huber/Celentano.

Strafen: keine gegen Romanshorn, 1-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen.

Romanshorn: Hafner (16 Paraden/36 % Abwehrquote), Diethelm (0/für einen Penalty); Nobel (1), Padula (3), A. Risi (9), F. Risi (3), L. Risi (4), Dünner (1), Raggenbass (1), Schulz (1), Sutton (1), Stark (1), Jochum. – Trainer: Matthias Ribi.

Kreuzlingen: Kenyeres (8 Paraden/35 % Abwehrquote), Färber (3/24); Kozak (2), Dedaj (2), Bärtschi, Maurer (3), Bär (2), Heim (5), Kappenthuler (1), Thür (2), Mettler (3), Kun (2), Gasser (6/5), Deriks (2). – Trainer: Marcel Keller.

Penaltystatistik: Romanshorn 1/1, Kreuzlingen 5/5.

Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Briegmann, Fricker, Gyuris, Perazic, Schneider und Zeller (alle verletzt).

SV Fides St. Gallen – HSC Kreuzlingen 19:24 (8:12)

Kreuzbleiche. – 150 Zuschauer. – Sr. Reiser/Widmer.

Strafen: je 1-mal 2 Minuten.

St. Gallen: Buff (13 Paraden/Abwehrquote 38 %), Schaltegger (0/für 2 Penalties); L. Linde (5/1), Usik, Ryser, Wetzel (1), Wick (5), Schmid (2), Berger (1), Kochishvili (1), Lieberherr (2), J. Linde (2), Müller. – Trainer: Erwin Ganz.

Kreuzlingen: Kenyeres (3 Paraden/Abwehrquote 17 %), Färber (1/20); Kozak, Dedaj (1), Bärtschi, Maurer, Bär, Heim (5), Kappenthuler (5), Thür (1), Mettler (2), Kun (2), Gasser (7/4), Deriks (1). – Trainer: Marcel Keller.

Penaltystatistik: St. Gallen 1/2, Kreuzlingen 4/5.

Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Briegmann, Fricker, Gyuris, Perazic, Schneider und Zeller (alle verletzt).