Bild: z.V.g.
Für den Notfall gerüstet: Das Karussell in Kreuzlingen führte am 3. Juli eine der regelmässigen Evakuationsübungen durch.
1/1 Bild: z.V.g. Für den Notfall gerüstet: Das Karussell in Kreuzlingen führte am 3. Juli eine der regelmässigen Evakuationsübungen durch.
04.07.2019 08:51

Erfolgreiche Evakuationsübung

In regelmässigen Abständen übt das Karussell Kreuzlingen Notsituationen und stellt so sicher, dass im Ernstfall Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende unversehrt bleiben. Am Mittwochmorgen wurde deshalb ein Probealarm ausgelöst.

Am Mittwochmorgen, 3. Juli, wurde im Karussell in Kreuzlingen ein Notfall simuliert und Alarm ausgelöst. Das gesamte Gebäude wurde deshalb unverzüglich geräumt. Über die Lautsprechanlage wurden Kundschaft und Personal aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. «Unser Ziel war es, sämtliche Personen rasch, geordnet und schadlos aus der Gefahrenzone zu bringen», erklärte Mona Mucha, Leiterin des EKZ Karussell und zugleich Sicherheitsbeauftragte. Dies ist den Mitarbeitenden des Karussells Kreuzlingen eindrücklich gelungen. In nur wenigen Minuten befanden sich alle Menschen draussen in «Sicherheit». Unterstützt wurde Frau Mucha dabei von sogenannten Zonenverantwortlichen. Das sind geschulte Mitarbeitende, die für definierte Bereiche des Einkaufszentrums zuständig sind. Sie wiesen den Kundinnen und Kunden sowie der Belegschaft den Weg zu den Notausgängen.

Probealarm – damit es auch im Notfall funktioniert

Übungsbeobachter des Coop-Sicherheitsdiensts kontrollierten während der Übung, ob alle technischen Einrichtungen, unter anderem die Lautsprecherdurchsagen, funktionierten und die organisatorischen und personellen Abläufe klappten. Entscheidend sei zum Beispiel, ergänzt Kurt Sauter, Verantwortlicher Arbeitssicherheit Coop Ostschweiz-Ticino, dass wirklich in sämtlichen Räumen – dazu gehörten auch die Lager und Hinterräume – geprüft werde, ob sich noch Menschen darin aufhielten. «Solche Evakuationsübungen zeigen nicht nur, ob bei realer Gefahr alles planmässig abläuft. Sie dienen auch dazu, die Belegschaft wiederholt für bedrohliche Situationen zu sensibilisieren», so Herr Sauter.

Bei der anschliessenden Besprechung erhielten alle Beteiligten sehr gute Noten – die Evakuation verlief lehrbuchmässig. Frau Mucha sah sich durch die erfolgreiche Übung darin bestätigt, «dass das Karussell für den Ernstfall gerüstet ist.»

Verständnis bei der Kundschaft

Und wie reagierten die Kundinnen und Kunden auf den unverhofften Einkaufsunterbruch? «Die meisten zeigen Verständnis dafür, dass wir solche Übungen von Zeit zu Zeit durchführen. Sie erkennen, dass es letztlich ihrer Sicherheit dient», so die Leiterin des Einkaufszentrums Karussells. Das sei auch dieses Mal so gewesen. Als kleine «Entschädigung» erhielten alle beteiligten Kundinnen und Kunden einen Gutschein für einen Kaffee. So konnte, nach einem kurzen Zwischenstopp im Coop Restaurant, der Einkauf gegen 9.30 Uhr fortgesetzt werden – mit der Gewissheit, im Notfall bei der Belegschaft des Karussells gut aufgehoben zu sein.

pd