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Gemeinderatsitzung im Rathaus
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07.03.2019 15:16

Tausch, Verkauf und Finanzvermögen

Die Realisierung des Strassenumbaus der Seetalstrasse und die mögliche Standorterweiterung der ifolor AG machen einen Landabtausch und Landverkauf nötig. Darüber diskutiert der Gemeinderat ebenso wie über die Zuteilung von vier Parzellen vom Landkreditkonto ins Finanzvermögen.

Kreuzlingen Der Stadtrat legt heute Abend eine Botschaft vor, mit der er einen Tauschvertrag über zwei Parzellen vorschlägt. Der Tausch der beiden fast gleich grossen Flächen ist auf den Umbau der Romanshornerstrasse zwischen Bleichestrasse und Ziilkreisel nötig. Gemäss Agglomerationprogramm ist zur Busbevorzugung eine separate Spur geplant. Ebenso ist die Verlängerung des Trottoirs entlang der Reutistrasse bis Seetalstrasse vorgesehen. «Damit der Umbau der Seetalstrasse realisiert werden kann, sind Landabtretungen der Parzellen 5175 und 5195 an der Seetalstrasse notwendig», heisst es in der Botschaft. Sowohl die Grundeigentümer wie auch die Stadt seien an einer einvernehmlichen Lösung interessiert. Die Stadt will daher die Parzelle 6184 an der Dammstrasse abtauschen.

Betriebserweiterung möglich

Im Rahmen dieser Verhandlungen wurde von Vertretern der ifolor AG der Wunsch geäussert, die Situation südöstlich des Firmenstandortes an der Sonnenwiesenstrasse zu verbessern. «Nachdem feststeht, dass das Regionale Annahmezentrum (RAZ) an die Seefeldstrasse verlegt wird, werden Flächen im Werkhof frei», heisst es in der Botschaft. Die Stadt benötige die Parzelle 2764 nicht mehr als Lagerfläche verschiedener Materialien des Werkhofs oder für andere städtische Nutzungen. Der ifolor diene die Fläche als Landreserve für eine künftige Betriebserweiterung. Der Kaufpreis beträgt 572 100 Franken. Der Stadtrat will vier Parzellen an der Seestrasse aus dem Landkreditkonto ins Finanzvermögen überführen und stellt heute dem Gemeinderat einen entsprechenden Antrag. Der Stadtrat verfügt gemäss Reglement über das Landkreditkonto über eine Kreditkompetenz von 15 Millionen Franken zum Erwerb, Tausch oder Verkauf bebauter und unbebauter Grundstücke. Aus Sicht des Stadtrates handelt es sich bei den vier Parzellen im Buchwert von knapp sechs Millionen Franken um «Parzellen, die aus strategischer Sicht nicht mehr veräussert werden, beziehungsweise im Besitz der Stadt verbleiben sollen.»

Kurt Peter