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ES wird keinen neuen Kunstrasen im Kreuzlinger Döbeli geben.
1/1 Bild: z.V.g. ES wird keinen neuen Kunstrasen im Kreuzlinger Döbeli geben.
11.02.2019 09:38

Ja zum Ausbau der Hortplätze, nein zum Kunstrasen

Die Schule mit Tagesstruktur (SmT) kann ausgebaut werden: Die Mehrheit der Stimmberechtigten der Primarschulgemeinde und der Stadt Kreuzlingen haben den Beitragserhöhungen zugestimmt. Den Kredit von CHF 2‘8500‘000 für den Bau eines Kunstrasenplatzes im Gebiet Döbeli, lehnte der Souverän jedoch mit knapp 57 Prozent ab.

Kreuzlingen Die Kreuzlinger Stimmberechtigten haben der Erhöhung um CHF 450‘000 des jährlich wiederkehrenden Beitrags von aktuell CHF 450‘000 auf neu CHF 900‘000 an die Betriebskosten der „Schule mit Tagesstruktur“ (SmT) mit 2067 Ja (62.56 Prozent) zugestimmt. 1237 von den insgesamt 8499 Stimmberechtigten lehnten die Vorlage ab. Von den insgesamt 3421 eingegangenen Stimmzettel waren 61 leer und 56 ungültig. Die Stimmbeteiligung betrug 40.3 Prozent. Da auch die Stimmberechtigten der Primarschulgemeinde Kreuzlingen der Erhöhung des jährlichen Betrages an die Betriebskosten um CHF 360‘000 auf neu CHF 600‘000 zustimmten, können die 110 bestehenden Plätze nun auf 220 ausgebaut und von rund 350 Kindern genutzt werden.

Das Kreditbegehren von CHF 2‘8500‘000 für den Bau eines Kunstrasenplatzes im Gebiet Döbeli lehnte der Souverän mit 56.8 Prozent knapp ab. Bei einer Stimmbeteiligung von 40.1 Prozent sagten 1872 der 8499 Stimmberechtigten Nein zum Kreditbegehren, 1424 hiessen es gut. Von den insgesamt 3407 eingegangenen Stimmzettel waren 55 leer und 56 ungültig.

Stadtpräsident Thomas Niederberger verkündete im Rathaus die Abstimmungsergebnisse vor zahlreichen Interessierten und den Medien. „Der Stadtrat freut sich über die deutliche Zustimmung für den Ausbau der Hortplätze und dankt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für das Vertrauen, das auch ein Bekenntnis für die Familien ist.“

Die Ablehnung des Kunstrasenplatzes im Döbeli bedaure der Stadtrat. „Wir werden nun das Abstimmungsergebnis analysieren und prüfen, wie wir das Defizit an Spielfeldern für die Fussballer lösen können.“

IDSK