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Das heutige Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) Kreuzlingen wird in Zukunft als Bundesasylzentrum ohne Verfahrensfunktion (BAZoV) genutzt.
1/1 Archivbild Das heutige Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) Kreuzlingen wird in Zukunft als Bundesasylzentrum ohne Verfahrensfunktion (BAZoV) genutzt.
27.01.2019 12:17

Informationsveranstaltung zum neuen Bundesasylzentrum Kreuzlingen

Am Freitag, 15. Februar 2019, informiert das Staatssekretariat für Migration (SEM) über das Bundesasylzentrum Kreuzlingen. Der Anlass findet statt im katholischen Kirchgemeindehaus und beginnt um 19 Uhr.

Kreuzlingen Im Juni 2016 hat das Schweizer Stimmvolk die Asylgesetzrevision zum beschleunigten Asylverfahren gutgeheissen. Ab 1. März 2019 werden Asylverfahren deshalb dezentralisiert in sechs Asylregionen der Schweiz durchgeführt. Die Asylregion Ostschweiz umfasst die Kantone Thurgau, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden und Graubünden.

Künftig werden alle Asylgesuche, die in die Zuständigkeit der Region Ostschweiz fallen, im Bundesasylzentrum mit Verfahrensfunktion (BAZmV) in Altstätten behandelt. Das heutige Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) Kreuzlingen wird in Zukunft als Bundesasylzentrum ohne Verfahrensfunktion (BAZoV) genutzt. In dieser Funktion dient das Bundesasylzentrum Kreuzlingen hauptsächlich der Unterbringung von Personen, die auf ihren Asylentscheid warten oder die Schweiz verlassen müssen. Im Zuge dieser Nutzungsänderung wird die Unterbringungskapazität des BAZoV Kreuzlingen von 290 auf 310 Betten aufgestockt.

Über die geplanten Veränderungen im Rahmen einer Informationsveranstaltung am Freitag, 15. Februar, 19 Uhr im katholischen Kirchgemeindehaus an der Gaissbergstrasse 1 informieren nach der Begrüssung durch Stadtpräsident Thomas Niederberger, Roger Boxler, designierter Leiter der Asylregion Ostschweiz und sein Stellvertreter Martin Liechti.  

IDSK