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Thomas Niederberger
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09.01.2019 18:00

"Die positiven Erlebnisse überwiegen ganz klar"

Der Kreuzlinger Stadtpräsident Thomas Niederberger über gelungene Projekte im 2018 und über solche, die im kommenden Jahr in seiner Stadt noch angepackt werden müssen.

Herr Niederberger, was hat Sie auf politischer Ebene im Jahr 2018 gefreut?

Die Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen der verschiedenen Akteure auf der politischen Ebene funktioniert gut. Dem Stadtrat ist es ein grosses Anliegen, zusammen mit der Stadtverwaltung einen konstruktiven Dialog mit dem Gemeinderat sowie weiteren Behörden und Organisationen in Kreuzlingen zu pflegen. Nur gemeinsam können die anstehenden Herausforderungen angepackt werden. Mich persönlich haben die vielen Kontakte mit der Kreuzlinger Bevölkerung gefreut sowie die Weiterbearbeitungen der Projekte Stadthaus und Egelsee.

Gab es Situationen, die Sie im vergangenen Jahr besonders geärgert haben?

Nein, denn wir müssen uns bewusst sein, dass es aufgrund von politischen Gründen oder rechtlichen Verfahren immer wieder zu Verzögerungen oder Diskussionen bei Projekten kommen kann. Die positiven Erlebnisse überwiegen ganz klar.

Was erwarten Sie vom neuen Jahr und welche Pläne möchten Sie im 2019 verwirklichen?

Am 1. Juni 2019 startet eine neue Legislaturperiode in neuer Zusammensetzung im Stadtrat und Gemeinderat. Wir werden im Stadtrat gemeinsam die lang-, mittel- und kurzfristigen Ziele festlegen. Zudem wollen wir die grossen Projekte Stadthaus und Egelsee vorantreiben und die Ortsplanungsrevision zum Abschluss bringen, das Leitbild 2020 - 2040 aktualisieren, eine neue Webseite erstellen und das Kommunikationskonzept überarbeiten. Mit dem Gestaltungsplan Seezelg werden zudem die Grundlagen für die Realisierung des Reka-Dorfes und den Neubau der Tennishalle geschaffen.

Die Fragen stellte: Angelina Rabener