z.V.g.
An der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung gaben die Klimastreiks zu reden.
1/1 z.V.g. An der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung gaben die Klimastreiks zu reden.
02.10.2019 08:34

Ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung

Aufgrund des beantragten Näherbaurechts des Alterszentrums Kreuzlingen und der Baueingabe wurde am 29. September eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung einberufen. Für Diskussionsstoff, sorgten jene Themen, die unter «allgemeine Umfrage» angesprochen wurden.

Kreuzlingen 54 Stimmberechtigte vertraten am Sonntag die Kirchenbürger. Der nachbarschaftliche Antrag der Genossenschaft Alterszentrum Kreuzlingen auf Genehmigung des Näherbaurechts bezog sich auf den geplanten Ersatzbau, in welchem Kleinwohnungen angeboten werden. Dem Begehren wurde einstimmig entsprochen. Im daraus resultierenden Grunddienstbarkeitsvertrag wurde das gegenseitige Näherbaurecht eingeräumt. Ebenso wurde festgehalten, dass Zusatzkosten bei einem Bau seitens Kirchgemeinde aufgrund der verringerten Grenzabstände durch beide Parteien hälftig getragen werden. Als neue Pfarrerin wurde Irena Widmann willkommen geheissen. Sie ist als Atheistin aufgewachsen und hat erst im Erwachsenenalter Ihre erste Bibel in der Hand gehalten. Entsprechend wichtig ist ihr, den Glauben zu vermitteln ganz nach Franz von Sales: «Blühe, wo Gott dich hingepflanzt hat». Der Begrüssungsgottesdienst folgt am 20. Oktober in Kurzrickenbach. Die allgemeine Umfrage läutete mit den Fragen von Heike Manz-Salzmann die Diskussion rund um das Thema Klimastreik ein. Sie störte sich daran, dass die Kirche politisch aktiv sei und verweist auf eine Diskussion in den sozialen Medien. Eva Koebel und Susanne Dschulnigg konterten und riefen auf, die Augen zu öffnen. Thomas Leuch fügte an, dass wer provoziere auch eine Gegenreaktion hervorrufe. Er bat darum, die gegenseitigen Meinungen zu respektieren.