Bild: Stadtarchiv Konstanz
Ein reines Männergremium: Der Konstanzer Stadtrat 1922-1926.
1/1 Bild: Stadtarchiv Konstanz Ein reines Männergremium: Der Konstanzer Stadtrat 1922-1926.
25.09.2019 16:05

Weimar in Konstanz – Anfänge der parlamentarischen Demokratie vor 100 Jahren

Als am 19. Januar 1919 die Wahlen zur Deutschen Nationalversammlung, die ersten Wahlen bei denen Frauen das aktive und passive Wahlrecht hatten, abgehalten wurden, fielen die Ergebnisse in Konstanz ganz ähnlich aus wie im gesamten Land.

Konstanz Nach der in Konstanz ruhig und in grösstmöglicher Ordnung abgelaufenen Novemberrevolution 1918, erlangten die rivalisierenden Machtblöcke ein ausgewogenes Ergebnis: Das katholische Zentrum wurde stärkste Kraft, gefolgt von den Mehrheitssozialdemokraten und der bürgerlich-liberalen Deutschen Demokratischen Partei. Damit war die Grundlage für eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene gelegt, die so genannte „Weimarer Koalition“ nahm auch in Konstanz die Arbeit auf. Wer die Protagonisten der kommunalen Politik waren, wie es um die die Rolle der Frau bestimmt war und was das Leben in den „Weimarer Jahren“ in Konstanz prägte, berichtet die Historikerin Lisa Foege, Kuratorin im Rosgartenmuseum, am Mittwoch, den 2. Oktober um 19 Uhr in der Vortragsreihe „Thema des Monats“ im Zunftsaal des Rosgartenmuseums. Die Kosten für die Teilnahme am Vortrag inklusive Apéro betragen 7 €. Anmeldung bitte unter: katharina.schlude@konstanz.de oder +49 7531 900 913.

red