Trio Arsis: Delaja Mösinger, Viola, Christina Kanett, Cello, und Flurina Sarott, Violine
1/1 Trio Arsis: Delaja Mösinger, Viola, Christina Kanett, Cello, und Flurina Sarott, Violine
21.11.2019 12:00

Musikalische Matinée: Trio Arsis 

In Ihrem Programm "all‘ongarese" spielen Delaja Mösinger, Viola, Christina Kanett, Cello, und Flurina Sarott, Violine, vom Trio Arsis am Sonntag, 24. November 2019 um 11 Uhr Werke von Johannes Brahms, George Enescu, Zoltan Kodaly, Miklos Rozsa und Franz Krommer.

Kreuzlingen Die Ungarischen Tänze von Johannes Brahms waren ursprünglich für Klavier zu vier Händen komponiert. Doch bereits Brahms hat einige Tänze für Klavier solo sowie für Orchester bearbeitet. Sein Freund Joseph Joachim hat alle Tänze für Geige und Klavier arrangiert und im Laufe der Zeit wurden – von verschiedenen Händen – alle Tänze orchestriert. Mit den drei kurzen Sätzen von Enescu, Kodály und Rozsa kommen drei Komponisten zur Aufführung, deren osteuropäischen Wurzeln sich auch in ihrer Musik niederschlägt: Das Morgenständchen von Enescu (Aubade) endet mit der rumänischen Nationalhymne in der Bratschenstimme. Kodály war tätig in der Volksliedforschung und in seinem Intermezzo finden sich zahlreiche Anklänge an ungarische Volkslieder vor. Rozsa verstand sich – anders als Kodály – nicht als systematische Volksliedsammler. Dennoch notierte er unentwegt die Melodien ungarischer Volkslieder und liess sich von deren Ausdruck und Rhythmus beeinflussen. Im zweiten Satz seines allerersten öffentlichen Werkes – der Trio-Serenade für Streichtrio – kommt dies besonders gut zur Geltung. Franz Krommer war zweiter Nachfolger von W.A. Mozart am Kaiserhof in Wien als Hofkomponist und -kapellmeister. Zu seiner Zeit erfreute er sich grosser Bekanntheit und seinen Kompositionen wurde ein Reichthum an ungeborgten Ideen, Witz, Feuer, neuen harmonischen Wendungen und frappanten Modulationen zugestanden. Eintritt frei - Kollekte, kleiner Apéro. Weitere Informationen: www.museumrosenegg.ch

red