z.V.g.
Alexandrina Simeon
1/1 z.V.g. Alexandrina Simeon
24.07.2019 08:11

Das Beste aus zwei Welten

Das Konstanzer MusikFestival präsentiert Kammermusik vom 18. bis 21. Jahrhundert und ein Jazzkonzert.

Konstanz Musik aus drei Jahrhunderten, von Klassik über Moderne bis Jazz, gibt es am Mittwoch und Donnerstag beim Konstanzer MusikFestival im Inselhotel Steigenberger. Den Kammermusikabend am 31. Juli eröffnet das renommierte Szymanowski Quartet mit Haydns «Vogelquartett». Für Mozarts Klarinettenquintett stößt Alexander Neubauer dazu, Professor für Klarinette in Wien. Besonders freuen können sich Besucher auf die Uraufführung der «Kleinen Suite für Streichquartett» des Schweizers Frédéric Bolli. «Die Beschreibungen von Johann Mattheson, der zur Zeit Bachs und Händels in Hamburg lebte, treffen auch auf meine fast 300 Jahre später entstandene Komposition zu, etwa dass der Affekt der Gavotte eine rechte jauchzende Freude ist», sagt Bolli. Zwei Werke stammen von Peter Vogel, Pianist aus Lindau und künstlerischer Leiter des Festivals. Am 1. August treffen mit Szmanowski-Quartet und C-Jazz-Ensemble unterschiedliche Welten aufeinander: hier die hohe Kunst der Interpretation der Werke großer Meister, dort Groove und freie Improvisation. In ihrer Begegnung verbinden die Musiker das Beste beider Welten zu einem Spiel der Farben und Formen. Das Szymanowski-Quartet hat immer wieder Grenzen überschritten und wurde von der BBC als «New Generation Artist» ausgezeichnet. Die Musiker des C-Jazz-Ensembles haben neben der Karriere im klassischen Bereich stets die Liebe zum Jazz gepflegt. Für den Abend hat Peter Vogel Arrangements bekannter Jazzstandards und neue Songs geschrieben.