25.04.2019 13:21

Zuwanderung Euphemismus für Einwanderung

Die USA liefern Anschauungsunterricht, schreibt die NZZ. Da hetzen korrupte Politiker ihre hungernden Schutzbefohlenen  auf, sich auf den Weg zu machen und fordern sie auf, doch lieber im nahen Freiheitsland USA ihr Glück zu suchen, das ihnen im Heimatland eine diebische Nomenklatura verwehrt. Man muss nicht so weit reisen um die Folgen «abverheilter Wanderungspolitik» zu erleben. Die extreme Entwicklung im Kanton Thurgau ist speziell in Kreuzlingen zu beobachten. Seit Jahren fühlen sich lokale, kantonale und eidg. Behörden zum Nichtstun verpflichtet und haben den ihnen vom Wähler in die Hand gegebenen Hebel schnöde ignoriert (57% der Thurgauer sind gegen ME). Noch und noch werden Baubewilligungen für ähnlich aussehende, sterile Renditeblocks für immer noch mehr Ausländer erteilt. (Ich gönn es den Landeignern.) Man könne nichts tun und verweist auf das FZA, das man – bitte wir sind gesetzestreue Demokraten – zu erfüllen haben. Wirklich? Gilt «pacta sunt servanda» nur für den Schweizer Vertragspartner?

Masseneinwanderung ist das Reizthema schlechthin und tabuisiert. Tatsache ist, dass die öffentlichen Lügen des BR die Täuschung des Wählers zur Folge hatten. Wiederholung der Abstimmung rufe ich nach dem neuesten Entscheid des BG Lausanne in anderer Sache. Dass sich Funktionäre der EU und der «befreundeten» Nachbarstaaten die Hände rieben, als hunderttausende «überschüssige» EU Bürger (Arbeitssuchende und Arbeitslose) über die Grenze trampelten, angelockt durch die Dynamik der Schweiz und weit höhere Saläre, hat in Bern kein «Verhandler» bemerkt. Der «Überfall» der EU Bürger auf die kleine Schweiz geht unvermindert weiter und hat die Bevölkerung um mehrere Millionen explodieren lassen. Und es sind ja nicht einmal die Gesuchtesten die kommen, es sind jene, die im Herkunftsland «zu wenig» Zukunft sehen.

Man kann auch die Mikrolage ansehen. Wenn Zuzüger (Leserbriefe Simianer und May in Kreuzlinger Zeitung) sich ereifern und über den Gartenzaun hinweg wegen einer Baumkürzung ein «shitstürmchen» produzieren und Märchen erzählen, gleichzeitig die Fähigkeiten der mit dem Fall belangten Behörden in Frage stellen, Wähler aufzuhetzen versuchen um die «schuldigen» Behörden demnächst «abzustrafen», ja dann fragt man nach der demokratischen «Weltsicht» solcher Zuzüger. Aber vielleicht sind sie ja bloss Zuwanderer und wandern irgendeinmal weiter. Bitte, man tue sich keinen Zwang an.

Hans Georg Lips, Kreuzlingen