Kurt Peter
Sie erläuterten das Budget 2019: Finanzverwalter Erwin Wagner und Gemeindepräsident Max Vögeli.
1/1 Kurt Peter Sie erläuterten das Budget 2019: Finanzverwalter Erwin Wagner und Gemeindepräsident Max Vögeli.
01.11.2018 13:21

Solides Budget mit roter Null

Das Budget 2019 der Gemeinde Weinfelden rechnet, bei gleichbleibendem Steuerfuss 60 Prozent, mit einem Verlust von 448 500 Franken. Ausschlaggebend für das Resultat sind eine deutlich zunehmende Nettokosten im Bereich Gesundheit und öffentlicher Verkehr.

Weinfelden «Wir präsentieren ein solides Budget mit einem Defizit von

448 500 Franken, ich sehe das als rote Null», meinte Gemeindepräsident Max Vögeli anlässlich der Medienkonferenz am Diesntagmorgen. Der Gemeindesteuerfuss bleibe bei 60 Prozent, die gute Steuerkraft bei den natürlichen Personen könne gehalten werden.«Deutlich höhere Steuereinnahmen von 12 Prozent erwarten wir bei den juristischen Personen, die Umfarge bei den Unternehmen hat uns dies signalisiert», sagte er weiter. Für das Personal gebe es im kommenden Jahr keinen Teuerungsausgleich.

Investitionen im üblichen Rahmen

Eine deutliche Zunahme gebe es bei den Kosten im Bereich Gesundheit.

«Sowohl bei der ambulanten wie auch der stationären Behandlung», ergänzte Max Vögeli. Ebenso sei mit höheren Beiträgen an die Langzeitpflege in den Pflegeheimen zu rechnen. Auch für den öffentlichen Verkehr müsse die Gemeinde mehr bezahlen, «aber wir profitierten dafür vom Ausbau der Postautolinien ab Fahrplanwechsel».

Einige grössere Investitionen

Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf knapp drei Millionen Franken «und bewegen sich damit im üblichen Rahmen», sagte Finanzverwalter Erwin Wagner. Grössere Posten seien die Einführung einer neuen Software für die Geschäftsverwaltung, die Notfallalarmierung im Schwimmbad sowie die Sanierung der Küche und der Kühlanlagen im Thurgauerhof. Im kommenden Jahre gebe es auch Beiträge an das Projekt «Betriebs- und Gestaltungskonzept Bahnhof/Lagerstrasse», sagte Max Vögeli.

Von Kurt Peter