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Instruktor Patrick Clesle instruiert Baumaschinenmechaniker Fabian Schuler über die Inbetriebnahme eines Staplers.
1/1 wn Instruktor Patrick Clesle instruiert Baumaschinenmechaniker Fabian Schuler über die Inbetriebnahme eines Staplers.
27.08.2018 16:37

Sicherheit ist wichtig bei der Staplerfahrerausbildung

Jährlich werden im Auftrag des (LMB) Bildungszentrum Technik+Bildung an der Hermannstrasse 21 in Weinfelden rund 150 Staplerfahren ausgebildet. Kürzlich absolvierte ein Dutzend Berufsleute den zweitägigen Kurs in der Kiesgrube der Kibag AG in Weinfelden.

Weinfelden Die Temperaturen sind hoch und die Sonne brennt unbarmherzig auf die jungen Berufsleute, die sich in der Weinfelder Kiesgrube das nötige Rüstzeug für einen ausgebildeten Staplerfahrer holen. Die Hitze wirkt sich bei ihnen offensichtlich nicht auf die Motivation aus und sichtlich interessiert folgen sie den Ausführungen von Instruktor Patrick Clesle. Er ist verantwortlich für den praktischen Ausbildungsteil und parallel dazu bestreitet sein Kollege Anton Solenthaler den theoretischen Teil. Die 16stündige Ausbildung umfasst die Bereiche Stapler, Teleskop und Gegengewicht. Die teilnehmenden Berufsleute kommen aus der Forst- und Landwirtschaft und sind auch Fachleute im Sektor Land- und Baumaschinenmechaniker. Grundsätzlich können aber alle Berufsgruppen den Staplerkurs besuchen. Sie müssen einen Ausweis der Kategorie G oder höher, einen Lehrvertrag, einen schriftlichen Nachweis für mindestens ein Jahr Praxiserfahrung im Umgang mit Land- oder Baumaschinen, unterzeichnet vom Arbeitgeber und der gesetzlichen Vertretung der auszubildenden Person, und den Nachweis, dass sie im zweiten Lehrjahr sind, mitbringen.

Ausbildung während Arbeitszeit

«Staplerfahren ist eine Arbeit mit besonderer Gefährdung und diese Ausbildung und die damit verbundene Instruktion wird von der Suva verlangt», sagt Clesle. Er verfolgt jeden Handgriff seiner Schützlinge mit wachsamem Auge und ist überzeugt davon: «Diese Leute können nach Abschluss dieser Ausbildung und dem Erhalt ihres Ausweises sehr viel praktische Tipps in ihren Betrieb mitnehmen». Sie verfügen über einen beruflichen Vorteil, den sie in ihrer Arbeitgeberfirma anwenden können. «Oberste Priorität hat eindeutig die Sicherheit, die meisten Teilnehmenden wurden über den Betrieb angemeldet und absolvieren diese Weiterbildung während ihrer Arbeitszeit», sagt Clesle.

Lernzielkontrolle ist erforderlich

Gemäss Clesle dürfen für das Arbeiten mit Staplern grundsätzlich nur Personen eingesetzt werden, welche ausreichend ausgebildet sind und eine Prüfung in Form einer Lernzielkontrolle abgelegt haben. Die in Weinfelden angebotene Ausbildung entspricht rund um den bestehenden Suva-Vorschiften und ist eine in der Betriebswelt ankerkannte Ausbildung», betont der Instruktor.

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