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Roger Häfner, Leiter Einwohnerdienste, Bernadette Götsch, Anlaufstelle Altersfragen, Ursula Senn, Gemeinderätin und Präsidentin Seniorennetz Weinfelden und Birigit Bulitta, Tertianum SAP Poweruser Region Ostschweiz.
1/1 tas Roger Häfner, Leiter Einwohnerdienste, Bernadette Götsch, Anlaufstelle Altersfragen, Ursula Senn, Gemeinderätin und Präsidentin Seniorennetz Weinfelden und Birigit Bulitta, Tertianum SAP Poweruser Region Ostschweiz.
30.10.2018 18:00

Im November dreht sich alles um Senioren

Vom 2. bis am 30. November organisiert das Seniorennetz der Gemeinde Weinfelden den Aktionsmonat «So wohnen, dass ich mich wohlfühle». An diversen Aktionstagen können sich Senioren über ihre Zukunft in der Region informieren.

Weinfelden Der November steht ganz im Zeichen der Senioren. Waren es vor zwei Jahren die Kinder, organisiert die Gemeinde heuer einen Aktionsmonat zum Thema «Gesunde Gemeinde – So wohnen, dass ich mich wohl fühle».

Sich mit dem Altern beschäftigen

Aufgeteilt in Aktionstage können sich die Interessierten zu den verschiedensten, ihre Generation betreffenden Themen informieren. Die Grundidee dieser Aktionstage sei die Sensibilisierung der Bevölkerung für Gesundheitsförderung. Seniorinnen und Senioren sollen angeregt werden, sich mit dem Alter und dem älter werden aktiv auseinanderzusetzen.

Das Seniorennetzwerk organisiert

Organisiert werden die Aktionstage von den Mitgliedern des Seniorennetzwerkes. Dieses trifft sich zweimal jährlich unter dem Vorsitz von Gemeinderätin Ursula Senn als Ressortvorsteherin Gesellschaft und Gesundheit. Vertreten sind alle in der Altersarbeit tätigen Institutionen. Unter dem Slogan «Gesunde Gemeinde» werden keine neuen Projekte angerissen, da es, sagt Senn, bereits sehr viele gute Angebote in Weinfelden gebe. Sondern es werden bestehende Angebote bekannter werden. Die verschiedenen Anlässe des Aktionsmonats werden durch Vereine oder Institutionen organisiert. Darunter die Alterstagesklinik, die Spitex, das Rote Kreuz, der Tertianum Zedernpark, das Alterszentrum, das Seniorennetz oder die Pro Senectute. Die Anlässe gehen von Filmabenden über Vorträge bis hin zum Tag der offenen Tür.

Immer wieder Thema Wohnen

Fast in allen Veranstaltungen spielt das Wohnen im Alter eine grosse Rolle. «Beim Wohnen kommen alle Themen, die einem auch sonst im Alter beschäftigen, zusammen», sagt Senn. Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich um die Wohnsituation als Senior zu kümmern? Was, wenn eine ältere Person durch einen Sturz plötzlich nicht mehr nach Hause kann? Welche Möglichkeiten abgesehen vom Altersheim gibt es? Und wer muss für das Altenheim aufkommen? Diese und andere Fragen beschäftigen Seniorinnen und Senioren täglich. Und genau auf diese Fragen soll der Aktionsmonat Antworten liefern. Und er soll ermuntern, sich schon mal mit diesen Themen zu beschäftigen, ohne dass man bereits von einem Entscheid überrollt wird, den man aufgrund eines Sturzes nicht mehr selber fällen kann oder die Situation, in der man aktuell steckt nicht mehr halten kann. Hinzu sollen Schwellenängste zu verschiedenen Institutionen abgebaut werden.

Die Veranstaltungen während dem Aktionsmonat sind kostenlos. Wer für die Teilnahme an einer dieser Veranstaltungen auf einen Fahrdienst angewiesen ist, meldet sich beim Schweizerischen Roten Kreuz vom Kanton Thurgau.

Von Tamara Schäpper