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Fantastical 2018 setzt auf Nachhaltigkeit.
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22.07.2018 00:00

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung

Ein so grosses Ereignis wie das Fantastical hat starken Einfluss auf die Region. Damit geht auch eine Vorbildfunktion einher. Dieser Verantwortung sind sich die Organisatoren bewusst und nehmen sie wahr. Es ist ihnen wichtig, dass das Fantastical umweltbewusst abläuft und allen Gästen offensteht.

Abfallberge und Abgase haben hier keine Chance! Wenn 50'000 Menschen im Freien feiern, entstehen dann nicht Unmengen an Abfall? Wie hoch ist der Energiebedarf der Fahrgeschäfte und knapp hundert Stände? Woher kommt der Strom dafür? Und was ist eigentlich mit dem Abgasen, wenn so vielen Menschen anreisen?

Solche Bedenken tauchen immer auf, wenn ein Event von der Grösse des Fantasticals geplant wird. Auch die Fantastical-Veranstalter sind sich dessen bewusst und haben deshalb vorgesorgt.

Strategie 1: Abfall vermeiden

Der meiste Abfall entsteht am Fantastical durch die Verpackungen und das Geschirr von Essen und Getränken. Wenn Tausende von Menschen sich an den Marktständen verpflegen, dann ist klar, dass mit Einweggeschirr ganze Berge an Abfall entstehen würden. Um diese zu vermeiden, setzt das Fantastical seit 13 Jahren auf Mehrweggeschirr auf dem gesamten Gelände. Wer Essen oder Getränke anbietet, muss Mehrweggeschirr nutzen.

Das Geschirr dafür stellt eine Leihfirma allen Marktständen zur Verfügung. Dank eines einfachen Pfandsystem kehrt das Geschirr zurück, wird zentral gereinigt und kann immer wieder verwendet werden. Dadurch wird der Abfall um bis zu 70 Prozent reduziert.

Strategie 2: Grüner Strom

Strom erhält das Fantastical aus dem «grünen» Netz der Stadt. Die Stadt Kreuzlingen ist eine sogenannte Energiestadt. Das heisst, sie nutzt und fördert einheimische, erneuerbare Energien. Stände, Musikveranstaltungen und Fahrgeschäfte werden so alle mit «grünem» Strom versorgt. Dieser besteht zu 100 Prozent aus Wasserkraft. Das ist gut für unser Klima.

Strategie 3: Öffentliche Verkehrsmittel fördern

Gut für das Klima ist auch die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Thurbo, PostAuto und Stadtbus Kreuzlingen setzen während des Fantasticals zusätzliche Züge und Busse ein, die direkt am Kreuzlinger Hafen halten. Mit dem Auto ans Fantastical zu gelangen, ist wegen der geänderten Verkehrsführung in der Zeit nicht so einfach. Da die Züge und Busse bis in die Morgenstunden fahren, sind sie eine attraktive Alternative. Lästige Parkplatzsuche und Warten im Stau entfallen.

Noch umweltfreundlicher ist nur die Anreise zu Fuss oder mit dem Velo. Für Velos gibt es einen separaten Zweiradparkplatz mit viel Abstellfläche.

Aus der Region – für die Region

Mit dem Fantastical wollen die Veranstalter ihrer Heimat etwas zurückgeben. Sie arbeiten mit lokalen Vereinen und Unternehmen zusammen, um diese zu fördern und vorzustellen; und weil sie in deren Können vertrauen. Wenn es um das Programm und die Location geht, soll sich jeder wohl und willkommen fühlen. Das ist beim Fantastical wichtig.

Regional und gut

Neben beispielsweise dem Kreuzlinger Tanzverein und der OJA Kreuzlingen ist auch die JCI Kreuzlingen Untersee am diesjährigen Fantastical dabei. Sie arbeiten zusammen mit der Brauerei Schützengarten aus St. Gallen und servieren feines Craft Beer.

Die älteste Brauerei der Schweiz wurde 1779 gegründet und ist tief in der Ostschweiz verwurzelt. Die Brauerei unterstützt mit sozialem Engagement Vereine und Organisationen in unserer Region. Eine Einstellung, die die Fantastical-Organisatoren teilen und darum gerne mit einer Zusammenarbeit am Fantastical unterstützen. Hinzu kommt, dass das Bier der Brauerei einfach gut ist. Regelmässig gewinnt das Bier Goldmedaillen beim DLG-Qualitätswettbewerb.

Fantastical für alle

Bei der Auswahl des Programms wird immer auf ein vielfältiges Angebot für Jung und Alt geachtet. Schliesslich sollen sich Familien, Singles, Paare, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Ältere bei uns wohlfühlen und Spass haben.

Nicht nur beim Programm weden alle Besucherinnen und Besucher des Fantasticals bedacht. Beim Vorzeigen eines Behindertenausweises darf bis auf das Gelände gefahren werden. Ein passender Parkplatz befindet sich in direkter Nähe. Das Festgelände ist ebenerdig und auch die sanitären Einrichtungen sind für Menschen mit Behinderung ausgelegt. So wird sichergestellt, dass alle gemeinsam ein fröhliches Fantastical erleben.

Es gilt viel zu beachten, um eine Grossveranstaltung wie das Fantastical so zu gestalten, dass die Region am Ende einen echten Mehrwert erlebt. Für die Veranstalter ist dieser Ansatz aber selbstverständlich. Denn nur so wird das Fantastical zu dem Fest, das sie sich vorstellen: EBEN EIN FEST FÜR ALLE.

pd