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Patrizia Iona (links), Diana Fust und Feride Amiti wollen ihre Weiterbildungschancen, welche ihnen die Tertianum Meeresstern bietet, erfolgreich beim Schopf packen.
1/1 Bild: z.V.g. Patrizia Iona (links), Diana Fust und Feride Amiti wollen ihre Weiterbildungschancen, welche ihnen die Tertianum Meeresstern bietet, erfolgreich beim Schopf packen.
02.10.2018 09:09

Tertianum «Meeresstern» fördert motivierte Mitarbeiterinnen

Jedes Wohn- und Pflegezentrum kennt den Umstand, dass gutes Personal seltene und vor allem begehrt ist. Nicht zuletzt deshalb bildet das Wohn- und Pflegezentrum Tertianum Meeresstern in Kreuzlingen engagierte, langjährige Mitarbeiterinnen weiter. Momentan befinden sich drei Damen in einer (weiterführenden) Ausbildung.

Aller Anfang ist schwer. Das mussten jüngst auch Patrizia Iona (seit 19 Jahren im «Meeresstern») und Diana Fust (seit 6 Jahren im «Meeresstern») erkennen, als sie vor wenigen Wochen erstmals wieder seit Jahrzehnten am Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales in Weinfelden die Schulbank drückten. «Das schulische Lernen war anfangs schon etwas ungewohnt – schliesslich ist es schon sehr lange her, dass ich zum letzten Mal in der Schulbank sass», erzählt Patrizia Iona. Allerdings ist ihre Motivation heute eine ganz andere, denn als Jugendliche, absolviert sie doch die zweijährige verkürzte Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit (FAGE) «aus eigenem Antrieb heraus; einfach, weil ich etwas erreichen und weiterkommen möchte».

«Viel Können und noch mehr Potential»

Den Anstoss dazu gab die Geschäftsführerin des «Meeresstern», Gudrun Heinrich, welche sowohl bei den bereits erwähnten Frauen als bei der jüngeren Feride Amiti «viel Können und noch mehr Potenzial» ausgemacht hat. Von daher war es für Heinrich «klar, dass wir unsere Mitarbeiterinnen in ihrem beruflichen Fortkommen unterstützen, wenn sie es denn wollen. Eine Weiterbildung ist immer gut, denn zum einen fördert sie die Kompetenzen, ist gehaltsrelevant und darüber hinaus gut fürs Selbstvertrauen - denn mit jeder Prüfung, der man sich stellt, wächst man innerlich ein ganzes Stück.»

«Das ist der erste Schritt …»

Für Diana Fust ist aber etwas anderes wichtig. «Ich wollte schon immer mich weiterbilden, doch dann kam immer etwas dazwischen. Heute bin ich froh, dass ich diese Chance beim Schopf packen kann». Und auch bei Patrizia Iona ist die Motivation riesig: «Ich lerne mehr als meine Tochter, welche in die Schule geht», lacht sie. Für die Jüngste soll die im nächsten Sommer abgeschlossene Lehre nur ein Zwischenschritt sein. «Das ist der erste Schritt zur diplomierten Pflegefachfrau». Dass sie auf einen Gesundheitsberuf umgesattelt hat, hat die gelernte Grafikerin nie bereut. «Irgendwann war man als Grafikerin immer Einzelkämpferin und nur mit seiner Arbeit beschäftigt. Hier, im «Meeresstern» habe ich es beruflich tagtäglich sehr konkret mit Menschen, mit Mitarbeitenden und Gästen, zu tun, was ich sehr schätze».

pd