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Markus Blättler (links) und Michael Thurau von der Kreuzlinger Schulbehörde.
1/1 Bild: kp Markus Blättler (links) und Michael Thurau von der Kreuzlinger Schulbehörde.
11.09.2018 17:21

Schulbehörde möchte regulären Wahltermin

Die Kreuzlinger Schulbehörde schickte am 11. September eine Mitteilung als öffentliche Stellungnahme an die Medien, um auf den Vorschlag der SP, die Wahlen für den Schulpräsidenten zu verschieben, zu reagieren.

Kreuzlingen Antwort auf die Anfrage der SP Kreuzlingen zum Aufschub der Schulpräsidiumswahl:

«Die Kreuzlinger SP hat in ihrer Medienmitteilung vom Sonntag, 9. September 2018, die Schule Kreuzlingen gebeten, den auf den 25. November 2018 gesetzten Wahltermin zu verschieben. Nach ihrem Verständnis bliebe zu wenig Zeit, um Kandidatinnen oder Kandidaten zu finden; deshalb solle die Wahl auf das Frühjahr 2019 verschoben werden. Nachstehend nimmt die Schulbehörde Kreuzlingen dazu Stellung.

«Schulbehörde und Schulverwaltung Kreuzlingen danken der SP Kreuzlingen für ihre öffentliche Anerkennung unseres temporär zusätzlichen Engagements seit August 2017. Bezüglich der Forderung der SP nach einem Krisenmanagement sehen wir ein, dass das bestehende Konzept zusammen mit weiteren strukturellen Massnahmen optimiert werden muss.

Seit dem 23. Juli dieses Jahres ist der Rücktritt von René Zweifel offiziell bekannt. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass in kürzester Zeit für die Kreuzlinger Schulen ein neuer Präsident oder eine neue Präsidentin gewählt werden muss. Der Schulverwaltungs-Betrieb benötigt zeitnah wieder Kontinuität. Wir verstehen, dass es für die Parteien in Kreuzlingen eine Herausforderung ist, aussichtsreiche Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl Ende November 2018 vorzuschlagen. Trotzdem halten wir daran fest. Der Entscheid hierzu wurde einstimmig und überparteilich sowohl innerhalb der Primarschul- als auch der Sekundarschulbehörde gefällt.

Ergänzend hat uns der Rechtsdienst des kantonalen Departements für Erziehung und Kultur auf Nachfrage bestätigt, dass die auf den 25. November anberaumte Wahl nicht zurückgezogen werden kann. Sie muss – auch wenn bis zum 1. Oktober keine Namensliste zustande kommt – erfolgen.»

red