Bild: Judith Kinitz
Nora Gomringer.
1/2 Bild: Judith Kinitz Nora Gomringer.
Bild: z.V.g.
Dorothy Parker, 1932.
2/2 Bild: z.V.g. Dorothy Parker, 1932.
08.08.2018 11:20

Schnoddrige Ironie

Gottlieben Am 17. August startet das Bodmanhaus für Literatur in die Lesesaison: Nora Gomringer liest Texte von Dorothy Parker und Sabine Dörlemann erzählt, wie das Buch entstand.

«Denn mein Herz ist frisch gebrochen» – zum 50. Todestag der grossen amerikanischen Dichterin Dorothy Parker legte Ulrich Blumenbach eine neue deutsche Übersetzung im Dörlemann-Verlag vor.

Dorothy Parker verkörpert alles, was man gemeinhin mit New York in Verbindung bringt: Rastlosigkeit und Moderne, Esprit und Erfolg, aber auch Härte, Grausamkeit und Einsamkeit. Dorothy Parker ist die New Yorker Schriftstellerin schlechthin.

Parkers Gedichte sind stets ein Zusammenspiel aus Witz und Melancholie, aus Trauer und Scherz, aus Pathos und Spott. Ebenso wie ihre Erzählungen zeichnet sich ihre Lyrik durch einen charakteristischen Mix aus Selbstmitleid und Zynismus aus. Ein Abgleiten in Kitsch vermeidet sie durch Schnoddrigkeit und Ironie.

Wer Nora Gomringer beim Lesen dieser Gedichte zuhört ist sofort verzaubert. Wie macht sie das bloss? Und wie schafft es Sabine Dörlemann, immer wieder an Texte zu kommen, die uns treffen wie Amors Pfeil? Die Antworten gibts am 17. August, 20 Uhr im Bodmanhaus.

Reservationen: Tel. +41 71 669 34 80, sekretariat@bodmanhaus.chwww.bodmanhaus.ch

red